noNWO UNDERGROUND


not a pART OF YOUr system

Aktuelle Zeit: 23. Nov 2017, 04:25

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde



Neue Beiträge
Die WHO - Im Griff der Lobbyisten (!!!) Bill Gates + Impfen
von: Coretraxx 9. Apr 2017, 15:38 zum letzten Beitrag 9. Apr 2017, 15:38

Verschwörungsbeobachtungen für Einsteiger
von: Coretraxx 1. Apr 2017, 08:08 zum letzten Beitrag 1. Apr 2017, 08:08

Gib mir 5 min. für: Ein privates Geldsystem
von: Coretraxx 1. Apr 2017, 07:45 zum letzten Beitrag 1. Apr 2017, 07:45

Möchtest Du ein Geheimnis erfahren?
von: Coretraxx 1. Apr 2017, 07:36 zum letzten Beitrag 1. Apr 2017, 07:36

Gib mir 5 min. für: Ein staatliches Schulsystem
von: Coretraxx 11. Mär 2017, 10:22 zum letzten Beitrag 11. Mär 2017, 10:22

Wir sind fast keine Menschen mehr
von: Coretraxx 2. Mär 2017, 20:29 zum letzten Beitrag 2. Mär 2017, 20:29

Sternenkrieg - Der Kampf der letzten 6 Prozent Weisse
von: Coretraxx 26. Feb 2017, 22:13 zum letzten Beitrag 26. Feb 2017, 22:13

Gib mir 5 min. für : Ein zentrales Machtsystem
von: Coretraxx 26. Feb 2017, 22:10 zum letzten Beitrag 26. Feb 2017, 22:10

Tausche FREIHEIT gegen SICHERHEIT ???
von: Coretraxx 26. Feb 2017, 21:52 zum letzten Beitrag 26. Feb 2017, 21:52

Flache Erde, Klappe zu!
von: Coretraxx 23. Feb 2017, 21:46 zum letzten Beitrag 23. Feb 2017, 21:46



Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Chinesische Bauunternehmen werden tödliche Konflikte schüren
Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Apr 2011, 13:13 
Offline
Forum Admin
Forum Admin
Benutzeravatar
 Profil

Registriert: 03.2011
Beiträge: 423
Geschlecht: nicht angegeben
Chinesische Bauunternehmen werden tödliche Konflikte entlang Afrikas Flüssen schüren

Das Engagement chinesischer Firmen beim Staudamm Gibe III am Omo-Fluss in Äthiopien scheint kein Ende zu nehmen.

Der jüngste Mitspieler in diesem sehr unbeliebten und möglicherweise katastrophalen Projekt ist Sinohydro - das größte Wasserkraftunternehmen in der Welt.
Sinohydro ist die dritte chinesische Firma, die sich auf das Gibe III-Projekt stürzt, nach dem Unternehmen Dongfang, das die Ausschreibung für den Einbau der Turbinen und die Ausführung der elektromechanischen Arbeiten gewann, und der Industrial and Commercial Bank of China, die Dongfangs Investition mit 500 Millionen US-Dollar finanziert.

Bild

Sinohydro verkündete auf seiner Website – auf Chinesisch –, dass das Unternehmen einen Vertrag im Wert von 46,5 Millionen Dollar für die Herstellung und den Einbau von Metallstrukturen gewonnen habe, einschließlich hydraulischen Toren, Hebeausrüstung und anderen Stahlelementen.
Die Übersetzung dieser Ankündigung, die wir haben, ist nicht sehr gut und wir warten auf eine bessere, welche die volle Bedeutung vermittelt. Die Tatsache an sich, dass Sinohydro sich auf das unselige Gibe III-Projekt gestürzt hat, sollte Anlass zu Besorgnis geben.

Die Firma war schon an anderen kontroversen Staudammprojekten in Afrika beteiligt. Jenseits der Grenze in Sudan hat sie einen Vertrag im Wert von 705 Millionen Dollar für den Bau des Kajbar-Staudamms entlang des Nil gewonnen.
Der Staudamm wird auf dem angestammten Land der Nuba gebaut und droht, einen riesigen Teil des wenigen, historisch wertvollen Landes, das noch übrig ist, zu verschlingen – und ein Volk, das seit Jahren von ähnlichen Staudammprojekten bedroht wird, zu vertreiben.
Als Ägypten den Assuan-Staudamm baute und damit den größten künstlichen See schuf, Lake Nasser, wurden 150.000 Nubier durch die Überflutung von ihrem angestammten Land vertrieben.
Der Verlust des nubischen Landes, und damit ihrer Kultur, war mit dem Staudamm-Projekt im Nachbarland noch nicht zu Ende, er ging vielmehr weiter mit dem Bau ähnlich zerstörerischer Projekte wie der relativ neue Merowe-Staudamm, dem 50.000 Menschen weichen mussten.
Der geplante Kajbar-Staudamm ist nicht der einzige, der das letzte antike Land der Nubier bedroht. Ein weiterer Staudamm, der Dal Dam, ist auf ihrem Land geplant. Durch beide Staudämme könnten etwa 20.000 Menschen vertrieben werden.
Allein Kajbar wird 500 archäologische Stätten – Tausende Jahre alte Zeugnisse verschiedener Aspekte der nubischen Kultur – überfluten und damit zerstören.
Die Menschen in Kajbar und Dal widersetzen sich energisch diesen Staudämmen. Sie haben die Dämme „humanitäre Katastrophen“ genannt und haben gelobt, falls es zum Äußersten kommen sollte, ihre Gewehre herauszuholen und einen bewaffneten Kampf zu beginnen.
Sie veranstalteten einen Protest im Jahr 2007, als chinesische und sudanesische Ingenieure versuchten, eine Machbarkeitsstudie durchzuführen. Tausende gingen auf die Straße, um gegen das Projekt zu protestieren.
Vier Menschen starben und 13 Personen wurden schwer verletzt, als ihre eigene Regierung das Feuer gegen sie eröffnete. 26 weitere Personen, einschließlich Journalisten, wurden festgenommen.

Die Gewalt der Regierung schaffte es nicht, die Entschlossenheit der Menschen in Kajbar zu zerstören. „Wir werden dafür sorgen, dass keine Macht der Erde es jemals schafft, unsere Identität zu verwischen und unser Erbe und unsere Nation zu zerstören“, sagte ein Mitglied der Gemeinschaft.
Es ist gerade eine Woche her, dass die vom Dal-Staudamm betroffenen Menschen auf den Straßen gegen Studien protestierten, die von der Dam Implementation Unit durchgeführt wurden, um zu zeigen, dass es keinen beträchtlichen Landverlust geben werde, wenn der Staudamm gebaut werde.
Das Engagement von Sinohydro, Dongfang und anderen chinesischen und nicht-chinesischen Firmen im äthiopischen Gibe III-Staudamm wird wahrscheinlich ebenfalls zu solchen Ressourcenkonflikten führen.
Infolge des Klimawandels und anderer Entwicklungen flussaufwärts im Omo Basin schrumpft Lake Turkana schon jetzt stärker in Richtung Kenias und lässt die Hirten und Fischer im Süden Äthiopiens auf dem Trocknen zurück.
Die Konstruktion dieses Staudammes wird – so sicher wie die Sonne im Osten aufgeht – den Ausbruch von Gewalt mit sich bringen, was die bereits katastrophale Situation noch verschlimmern wird.

Der Konflikt wird wahrscheinlich zu viel unübersichtlichem Chaos und Blutvergießen führen, in dem die Nyang'atom, Mursi, Amarkoke in Äthiopien gegeneinander ausgespielt werden, während in Kenia die Rendille, Samburu, Turkana, Dassanech und Gabra sich gegeneinander wenden werden.
Wird China auf die Stimme der Vernunft hören und chinesischen Firmen ein Engagement in Projekten, die von lokalen Gemeinschaften abgelehnt worden sind und ihnen von ihren Gewaltregime aufgezwungen werden, verbieten?

China kann seinen wachsenden Ruf in Afrika als ein Land, das Geschäfte ohne einen Funken Ethik tätigt, nur durch entsprechende konkrete Maßnahmen widerlegen.

TLAXCALA

_________________
Bild


Nach oben
 

Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde



Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software | Design phpbb.so • phpBB3 Forum von phpBB8.de